Escalante:

Wir frühstücken einige Zimtschnecken und machen uns ein Sandwich für unterwegs. Dann fahren wir auf die HITRR (Hole-in-the-Rock-Road), die sehr breit und relativ gut befahrbar ist, aber leider sehr viele Rillen hat, die für einen gewissen Geräuschpegel und eine ordentliche Schüttelei sorgen (einen guten Eindruck davon bekommt Ihr hier). Je weiter wir fahren, desto schlechter wird die Straße. Schneller als stellenweise 30 mph kann man nicht fahren. Nach 26 Meilen und einigen Sandbunkern und Löchern biegen wir ab zum Dry-Fork-Trailhead. Hier wird die Straße einspurig und wirklich mies. Unser Ford erreicht eine unangenehme Schräglage und mir steht echt der Angstschweiß auf der Stirn (puh, meine erste Erfahrung dieser Art, aber ich musste ja unbedingt selber fahren). Zum Trailhead sind es 1,7 Meilen, aber nach 1,3 Meilen geben wir auf und parken.

Hole in the Rock Road

Weiter wären wir auch nicht gekommen, hier sind die Furchen einfach zu breit und zu tief. Wir gehen zum Trailhead, tragen uns ins Register ein und starten die Wanderung zu den Slots in der Dry Fork Coyote Gulch.

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Der Abstieg ist anstrengend und steil. In der Gulch ist es sehr heiß. Wir unterhalten uns noch darüber, ob wir den Eingang zum Spooky Canyon finden werden, als mein Süßer zu mir sagt: "Na das hier ist er wohl nicht". Da ich fasziniert in der Gegend herumstarre, übersehe ich den riesigen Tierbau mitten auf dem Weg und mein rechtes Bein verschwindet mit dem halben Unterschenkel darin. Schmerzhafte Sache!

Nach dem ersten Schock stelle ich fest, dass ich einen schönen Bluterguss am Schienbein bekomme, aber sonst alles heil ist! Puh, Glück gehabt!

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Als erstes erforschen wir das Ende der Gulch, welches sich immer enger werdend windet und wunderschöne Anblicke und Sandsteinformationen bietet.

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Felswände in der Dry Fork Coyote Gulch

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Danach finden wir den Einstieg zum Peek-a-Boo-Slot. Er befindet sich etwa 3 Meter über dem Boden. Unsere Wanderstiefel sind für den Einstieg nicht geeignet, da die Stufen sehr klein sind, und unsere Rucksäcke sind leider auch zu groß bzw. zu unhandlich.

Einstieg in den Peek-a-Boo-Slot

Wir gehen in der Dry Fork Coyote Gulch weiter und suchen den Eingang zum Spooky Slot, den wir weder auf dem Hin- noch auf dem Rückweg finden (nach der Wanderung haben wir natürlich nochmal nachgelesen und festgestellt, dass wir in den Seitencanyon hätten abbiegen müssen und dass wir fast da waren... aber was soll's, wir kommen wieder!)

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Wir schauen uns noch den oberen Eingang zum Peek-a-Boo an, bevor wir uns auf den Rückweg machen da noch 2 Stunden Fahrt auf der HITRR vor uns liegen. Ich bin aber einfach zu ängstlich, um von oben hinein zu klettern, da sich auch nicht 100%ig abschätzen lässt, wie tief der Canyon wohl ist.

Oberer Eingang zum Peek-a-Boo-Slot

Wanderung in der Dry Fork Coyote Gulch

Auf dem Rückweg zum Highway 12 halten wir am Devils Garden.

Devils Garden

Devils Garden

Devils Garden

Zurück im Hotel duschen wir und anschließend gönnen wir uns bei Escalante Outfitters eine riesige Pizza (ja, jeder eine eigene Pizza ).